24. September 2017

24. September

1989  Klausenpass – Schächental
1998  Claro – Capanna Brogoldone
2000  Fontana – Bocchetta di Fioresca – Broglio
2009  Burgistein – Weierboden – Burgistein
2011  Sörenberg – Schafnase – Lungern
2013  Nufenen Passhöhe – Capanna Piansecco – Bedretto
2014  Albert-Heim-Hütte – Urschner Höhenweg – Hospenthal
2015  St-Brais – Tramelan – Cortébert
2016  Evolène – St-Martin – Sion

2011: Auf dem Gipfel der Schafnase (OW), 2011 m

23. September 2017

23. September

1986  Kandersteg – Lötschenpass – Goppenstein
1988  Lago di Prato – Airolo
1989  Klausenpass
1993  Alp Mittenteil – Alagna Vasesia (I)
1998  Capanna Adula UTOE – Olivone
2000  Rosèd – Bocchetta di Fornasel – San Carlo
2006  Riedtwil – Inkwil – Wangen a.A.
2007  Gruben – Meidpass – St. Luc
2009  Sax (Burg) – Bendern (FL) – Feldkirch (A)
2013  Airolo – Fontana – Bedretto
2014  Tiefenbach – Albert-Heim-Hütte
2016  Grande Dixence – Pas de Meina – Evolène

2006: Steinhof (SO)

22. September 2017

22. September

1986  Grütschalp – Schwalmeren – Kiental
1988  Alpe Campolungo – Passi Campolungo + Sassello – Lago di Prato
1993  Valle Quarazza – Alp Mittenteil (I)
1998  Capanna Adula CAS – Capanna Adula UTOE
2000  Bignasco – Rosèd
2007  Turtmann – Ergisch – Gruben
2009  Weissbad – Bogartenlücke – Saxerlücke – Sax (Burg)
2012  St. Gallen-Haggen – Speicher – Rehetobel

2007: Im Turtmanntal (VS)

21. September 2017

21. September

1985  Bergün – Preda
1988  Passo San Giacomo – All Acqua / Rodi–Fiesso – Alpe Campolungo
1989  Kandersteg – Frutigen
1993  Monte Moropass – Valle Quarazza (I)
1998  Dangio – Capanna Adula CAS
2008  Stein – Schwendiseen – Buchs
2013  Grottes de Réclère – Damvant – Grandfontaine
2014  Thun Bahnhof – Kleine Allmend
2015  Bannalp – Chaiserstuel – St. Jakob
2016  Burgdorf Steinhof – Lützelflüh – Zollbrück


2008: Toggenburger Klangweg (SG)

20. September 2017

Yverdon – Lausanne

Für die Strecke Yverdon–Lausanne benötigt der IC 23 Minuten. Wir waren etwas länger unterwegs.

Der Kanton Waadt ist nicht nur der viertgrösste Kanton der Schweiz, er weist mit 318 Gemeinden am zweitmeisten Kommunen auf (1. Bern 379, 3. Aargau 215). Am vergangenen Wochenende nahm ich mir den Landstrich zwischen Neuenburger- und Genfersee vor, wo 13 von mir bislang unbegangene Gemeinden liegen. Mit von der Partie: Jörg, der frischgebackene Frauenfeld-London-Pilger. Nach 1077 Wanderkilometern und zwei Wochen Wanderabstinenz verspürte der Ostschweizer erste Entzugserscheinungen, weshalb ihm mein Vorhaben, von Yverdon nach Lausanne zu gehen, gerade recht kam.

Für mich war die über 46 Kilometer lange Strecke eine Art Hauptprobe. Ich habe im Sinn, demnächst mein Nordkap-Projekt Nordetter in Basel fortzusetzen. Hierbei soll mir der kürzlich vorgestellte Wanderwagen die Last von den Schultern nehmen. Um seine Funktionstüchtigkeit zu testen, zog ich ihn also durch die Waadtländer Provinz. Mit im Gepäck die gesamte Ausrüstung; vom Sitzmätteli über die Kochutensilien bis hin zum Zelt und dem ganzen Brimborium, das eine mehrtägige Wanderung im Autark-Modus erfordert. Und ja, das Gefährt und das knallgelbe Duffle haben den Test mit Bravour bestanden! Besonders praktisch ist die Tasche während der Rast. Du sitzt auf dem Bänkli, vor dir der Wagen mit dem sehr gut zugänglichen Duffle, in das es nur reinzulangen gilt. Kein Suchen, kein Fluchen. Alles, was für eine Pause benötigt wird, liegt in der Mitte und zuoberst. Selbst die vier Befestigungsriemen taten ihren Job ausgezeichnet. Das Duffle machte die ganzen zwei Tage keinen Mucks, bewegte sich also keinen Millimeter nach links, rechts, vorne oder hinten. So muss es sein! Einzig mit der Gestängelänge hadere ich noch ein wenig. Meiner langen Beine wegen muss ich im sprichwörtlichen Sinne laufend aufpassen, nicht mit der Ferse am Gepäck anzustossen. Dies bedingt, dass ich kürzere Schritte nehmen muss, was auf die Dauer meinem Gehapparat nicht gut bekommen dürfte. Gut möglich, dass ich das Zuggestänge um 10 cm verlängern lasse.

Besonders beeindruckt waren wir vom wechselhaften Wetter. Am Samstag beobachteten wir genüsslich, wie sich drüben am Jura dunkle Wolken entluden, derweil wir praktisch trocken und meist unter Sonnenschein dahinwandelten. Auch in dieser Region der Romandie sind die ehemaligen Bauerndörfer zu Schlafgemeinden verkommen. Keine Schulen, keine Geschäfte und sehr selten ein Restaurant. Viele der charakteristischen Bauernhöfe sind zu reinen Wohnhäusern umgebaut worden. Die altertümlich wirkenden Kirchen erinnerten uns stark an Frankreich. Nach Echallens fiel uns die hohe Dichte an Pferdemist auf. Je näher wir Lausanne kamen, umso mehr Reithöfe tauchten auf. Diese wurden in der unmittelbaren Agglomeration der Waadtländer Metropole von Villenquartieren abgelöst. Und alle diese Herrschaftshäuser haben etwas gemeinsam: Die Grundstücke sind mit hohen, blickdichten Hecken umsäumt und massive Stahltore verriegeln die Zufahrten. Ab und zu kläffen Hunde ennet dem Lebhag, als ob es gälte, die Welt vor Ausserirdischen zu retten.

Immerhin lugte da und dort der Genfersee hervor, ehe wir von den Strassenschluchten Lausannes verschluckt wurden. Am Bahnhof angelangt, reichten ein paar Handgriffe, um den Wanderwagen reisetauglich zu machen. Schön, wie es kurz nach Anruckeln des Zuges über der Lavaux zu regnen begann. Fotos der ersten Etappe gibt es hier und solche des Abschitts von Malapalud nach Lausanne hier.

20. September

1985  Zernez – Macun – Lavin
1986  Trimbach – Beinwil am See
1988  Lago Sruér – Passo San Giacomo (I)
1993  Mattmark – Monte Moropass (I)
1998  Dongio – Torre
2003  Grimmialp – Wildgrimmifurggi – Tiermatti
2008  Maseltrangen – Elisalp – Stein
2009  Richisau – Längeneggpass – Näfels
2015  Heimberg - Spittelsheimberg – Steffisburg
2016  Mattmark – Saas Fee – Saas Balen

2008: Elisalp (SG)

19. September 2017

19. September

1988  Oxefeld – Lago Sruér (I)
1991  Grialetschhütte – Susch
1994  Corte del Sambuco – Bignasco
2009  Studen – Schwialppass – Richisau
2010  Appenzell – Kronberg – Jakobsbad

2009: Am Schwialppass (SZ)

18. September 2017

18. September

1985  Susauna – Scalettapass – Davos
1988  Binn – Oxefeld
1989  Griesalp – Hohtürli – Kandersteg
1991  Keschhütte – Scalettahorn – Grialetschhütte
1992  Capanna Sponda – Chironico
1994  Brione – Corte del Sambuco
2004  Niederhorn – Oberberg – Waldegg
2010  Altstätten – Sommersberg – Appenzell
2012  Spiez – Krattigen – Leissigen
2014  Thun Bahnhof – Allmendingen Wendeplatz
2015  Zunzgen – Wenslingen – Saalhöhe

2010: Appenzell

17. September 2017

Ortsstrasse


17. September

1985  Zernez – Murtèr – Ofenpassstrasse
1991  Chamanna d'Ela – Keschhütte
1992  Capanna Campo Tencia – Capanna Sponda
1994  Capanna d'Efra – Sonogno
1995  Jurahaus – Sonceboz
2001  Capanna Quarnei – Alpe della Bolla – Anzano – Crann – Pontei – Rongie
2013  Wabern – Muri – Allmendingen
2016  Dietfurt – Oberhelfenschwil – Bazenheid
2017  Malapalud – Cheseaux-sur-Lausanne – Lausanne • 22,5 km • Bildstrecke

2001: Garina im Val Malvaglia (TI)

16. September 2017

Othmar-Schoeck-Weg


Drei Schweizer Städte haben Strassen nach Othmar Schoeck benannt. Die Prominenteste ist die Schoeckstrasse in Zürich. Sie liegt direkt am Sechseläutenplatz, mit Blick auf das Opernhaus, wo Schoeck-Opern uraufgeführt worden sind. Diese Strasse ist weniger als hundert Meter lang und sehr stark befahren, ist aber keine Wohnadresse. Die Zürcher Schoeckstrasse taucht also weder im Telefonverzeichnis noch auf Briefadressen auf. Anders die Schoeckstrasse in St. Gallen. Sie erschliesst nahe dem Wildpark Peter und Paul ein Wohnquartier mit Einfamilienhäusern und umfasst immerhin 49 Adressen. Der Othmar-Schoeck-Weg in Thun beginnt unmittelbar beim Bahnhof und der Schiffstation, führt idyllisch dem Wasser entlang und weist vier Wohnadressen auf.

16. September

1984  Läufelfingen – Hornussen
1989  Wildhornhütte – Lauenen
1990  Burgdorf – Emmenmatt
1991  Savognin – Chamanna d'Ela
1992  Capanna Leit – Capanna Campo Tencia
1994  Frasco – Capanna d'Efra
1995  Près d'Orvin – Mont Sujet – Jurahaus
2001  Alpe Piei – Alpe di Prou – Alpe di Sceru – Capanna Quarnei
2007  Burgistein – Kirchdorf – Wichtrach
2012  Innereriz – Chnubelhütte – Oberlangenegg (Kreuzweg)
2015  Luzern – Küssnacht a.R. – Weggis
2017  Yverdon – Vuarrens – Malapalud • 24,2 km • Bildstrecke

2012: Und wo ist Winnetou? Dream Valley Saloon in Oberlangenegg (BE)

15. September 2017

Fotografieren mit Ansel Adams

Ansel Adams: Meisterphotos, Christian Verlag,
München, 1984, vergriffen.
Die Lektüre des vorliegenden Text-Bildbandes ist in Zeiten der digitalen Fotografie eine wahre Wohltat! Der weltberühmte Ansel Adams (1902–1984) erzählt einfühlsam, wie die hier präsentierten 40 Meisterfotos entstanden sind. Beeindruckend mit welcher Ausrüstung Adams jeweils unterwegs war und wie wenig Bilder er jeweils schiessen konnte. In den Anfängen hatte er nicht einmal einen Belichtungsmesser zur Verfügung! Der Kontrast zu dem Einst und Jetzt könnte nicht grösser sein. Dies macht das Buch umso lesenswerter. Unbewusst holt Adams dabei die omnipräsent gewordene Fotografiererei auf den Boden der Realität zurück und verdeutlicht, was wirkliche Fotografie eigentlich darstellt. Jedes Bild wird mit Bedacht komponiert und der Film mit viel Erfahrung und Fachwissen belichtet.

Nun, ich wäre vermutlich einer der Letzten, der mit einer Ausrüstung à la Adams – diese war mitunter so schwer, dass er sie auf Maultiere lud, um in die entlegenen Winkel Kaliforniens zu gelangen – auf Motivjagd ginge. Dennoch haben mir die Erläuterungen des Meisterfotografen neue Impulse und Ideen geliefert, wie ich inskünftig meine Bilder in den Kasten befördere. Eines möchte ich indes nicht mehr missen: die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung. Adams entwickelte nicht nur die belichteten Filme selber, er vergrösserte sie hernach im eigenen Labor auf Fotopapier. Eine Arbeit, die ich auch aus eigener Erfahrung kenne. Hier bietet uns die digitale Bildbearbeitung einiges mehr und kommt zudem ohne umweltschädliche Chemikalien aus. Meiner Meinung nach ein gewichtiger Fortschritt in der Geschichte der Fotografie.

Und noch etwas, das mich Adams' Werk lehrt: Die Schwarz-Weiss-Fotografie hat in dieser ach so bunten Welt nach wie vor ihre Daseinsberechtigung. Auf geht's!

15. September

1989  Engstligenalp – Wildhornhütte
1992  Alpe di Prato – Capanna Leit
1996  Oberei – Naters – Oberei
2001  Motto – Alpe Piei
2002  Höfen – Hohlinden – Amsoldingen
2014  Richisau – Dräckloch – Glattalphütte
2015  Lyss – Meienried – Brügg

2001: Blick auf Motto in der Valle di Blenio (TI)

14. September 2017

Bye, bye Sangalle


Das ist er, mein letzter Eindruck des Kantons St. Gallen. Gesehen am vergangenen Samstag am Rhein zwischen Bad Ragaz und Maienfeld. «Bye, bye Sangalle!» Mit der Begehung der Gemeinde Vilters-Wangs habe ich im Rahmen meines Gemeindewanderprojektes sämtliche der 77 Gemeinden des Kantons St. Gallen fussgängerisch beehrt; etliche davon gleich mehrere Male. Selbstverständlich werde ich dem Bratwurstkanton auch in Zukunft meine Aufwartung machen, denn, das muss auch einmal gesagt sein, er ist ein vortrefflicher Wanderkanton. Weitere Eindrücke der samstäglichen Strecke von Sargans nach Landquart gibt es hier.

14. September

1985  Merligen – Gemmenalphorn – Habkern
1989  Kandersteg – Engstligenalp
1992  Airolo – Alpe di Prato
1996  Schwarzenegg – Fallenstutz – Kreuzweg Oberlangenegg
1997  Pâture des Plains – Porrentruy
1999  Fusio – Peccia
2003  Aeschiried – Finel – Därligen
2008  Yverdon – Gorges de Covatanne – Ste-Croix
2012  Affoltern – Häusernmoos – Weier
2013  St-Cergue – Les Begnines – Le Brassus
2014  Thun Bahnhof – Schorenfriedhof
2015  Thun Seeblick – Allmendingen

2008: In den Gorges de Covatanne (VD)

13. September 2017

Bis ans Ende der Welt

René Freund: Bis ans Ende der
Welt,
Picus Verlag, Wien, 1999
Herbe Landschaften und liebliche Gegenden, karge, weite Landstriche ohne Brunnen, ohne Dorf, dann wieder pittoreske Orte, hin zu den tückischen Pyrenäen – 1500 Kilometer lang ist der Fussweg von Mittelfrankreich nach Santiago de Compostela, der mythische Jakobsweg oder Camino de Santiago. Es sind zwei Monate Fussmarsch, an dessen Ende der Wanderer oder Pilger noch einmal auf eine harte Probe gestellt wird in der ungastlichen Meseta. Diese Wanderung, die René Freund in einem sehr persönlichen Tagebuch nachzeichnet, bedeutet emotionale Wechselbäder von euphorischem Glücksgefühl über die Faszination der Landschaft und das Hinauswachsen über die eigenen Kräfte bis hin zur Wut über den eigenen «Masochismus» und zu physischen wie psychischen Krisen. René Freunds Perspektive vereint wohldosiert die Objektivität des aufmerksamen Beobachters mit der Begeisterung des jeden Tag neu Aufbrechenden, das Feingefühl des Naturliebhabers mit teils ironisch gebrochener sachlicher Darstellung. So macht er Leserinnen und Leser zu Begleitern und lässt sie die Ängste, Nöte und Freuden der modernen Pilger miterleben. [Klappentext]

13. September

1988  Axalp – Grindelwald
1991  Capanna Campo Tencia – Campo Tencia – Dalpe
1997  Goumois – Pâture des Plains
1999  Sonlèrt – Cavergno
2012  Spiez – Aeschi – Mülenen
2014  Münsingen – Beitenwil – Rüfenacht

2012: Pedanterie am Seeuferweg Spiez–Faulensee (BE)

12. September 2017

Panoramastrasse


12. September

1988  Grimselpass – Sidelhorn – Ulrichen
1991  Laghetto Gardiscio – Capanna Campo Tencia
1994  Carona – Tresenda (I)
1999  Bosco Gurin – Linescio di Dentro
2002  Wimmis – Burgfluh – Oey
2009  Gstaad Grund – Wittenberghorn – Feutersoey
2015  Thun Bahnhof – Rabenflue – Thun Bahnhof

2009: Zwei Steinböcke am Furggenspitz (BE)