26. Mai 2017

26. Mai

1985  Creux du Van – Chasseron
1993  Grand Cunay – Le Pont
2002  Wald – Etzelpass – Einsiedeln
2016  Martinzentrum – Thun Bahnhof
2017  Sur les Monts – Le Châtelard – Romont

2002: Pilgersteg des Jakobswegs bei Rapperswil (SG)

25. Mai 2017

25. Mai

1985  La Tourne – Creux du Van
1993  Mont Sâla – Grand Cunay
2002  Fischingen – Hörnli – Wald
2003  Treib – Beckenried – Stans
2008  Burgistein – Thurnen – Burgistein
2014  Beatushöhlen – Unterburgfeld – Waldegg
2017  Charmey – Broc – Sur les Monts

2003: Chäppelisitz am Jakobsweg zwischen Buochs und Stans (NW)

24. Mai 2017

26 Stunden danach






















Gestern um 17.51 Uhr langte ich in der Büchertauschbörse des Press & Book-Shops im Bahnhof Bern nach dem schmalen Bändchen von Tim Krohns «Nachts in Vals». Eingesteckt der Kassabon mit dem 22.05.2017 als Kaufdatum, Uhrzeit: 15.51 Uhr. Grandios! Nur 26 Stunden nachdem das Taschenbuch bei Orell Füssli in Bern über den Tresen ging, wechselt es den Besitzer. Meine Auffahrtslektüre, steht fest.

24. Mai

1990  Ziegelbrücke – Walenstadt
1993  La Cure – Mont Sâla
2000  Seftigen – Blumenstein
2001  Zwischenflüh – Diemtigen – Wimmis
2003  Einsiedeln – Haggenegg – Brunnen
2010  Luzern – Renggloch – Schwarzenberg
2012  Thun – Schwendibach – Steffisburg

2003: Auf dem Jakobsweg, kurz vor der Haggenegg (SZ) mit Gross und Klein Mythen.

23. Mai 2017

Der Kanton Jura ist durch


Am 18. Juni 2017 kommt es im bern-jurassischen Moutier zum geo-politischen Showdown. Das Stimmvolk wird über die zukünftige Kantonszugehörigkeit ihres Städtchens entscheiden. Dies entnehme ich zwei verschiedenen Werbeplakaten am Bahnhof von Moutier während des Wartens auf das Postauto nach Choindez. Ich halte  Ausschau nach weiteren Insignien, die auf den seit Jahren schwelenden Interessenszwist hindeuten. Auf die Schnelle entdecke ich drei Jurawappen. Zwei an Gebäudefassaden in Bahnhofnähe, eines an einem Felsen hoch über der Stadt. Das Wappen wird ergänzt mit dem Zusatz «Oui». Da harre ich gespannt der Dinge, die da kommen sollen. Es bleibt zu hoffen, dass beide Lager kühlen Kopf behalten und sich die Bilder aus den 1970er-Jahren nicht wiederholen.



Nach bloss sechs Minuten Fahrt setzt mich der Bus in Choindez ab. Hier war ich zuletzt am 17.10.1985 wandernd zugegen. Choindez ist so etwas wie der Inbegriff an hässlicher Industrie-Location. Nicht so heute. Über der Klus wölbt sich ein tiefblauer Himmel. Die Strasse ist kaum befahren, und aus den Fabrikgebäuden der vonRoll Casting ist lediglich das Summen irgendwelcher Aggregate zu hören. An gestapelten Röhren vorbei schlage ich mich über kaum mehr begangene Passerellen zum längst von den Regionalzügen nicht mehr bedienten Bahnhof durch. Die Fortsetzung der Wanderung erfolgt auf der gegenüberliegenden Seite der Geleise, die ich verbotenerweise überqueren muss.

Ein lauschiger Pfad führt mich aus der Klus in die Höhe bis unterhalb des Dorfes Vellerat, das den Kantonswechsel bereits hinter sich hat. 1996 – 18 Jahre nach der Gründung des Kantons Jura – verabschiedeten sich die «Poulats» (Name der Einwohner) von den Bernern. Die alte Ortstafel hängt seither über dem Eingang des Hôtel-Restaurant de la Gare in Moutier, eine Stätte, die seit Jahrzehnten als Hochburg der Pro Jurassier gilt. Am 11. Juni 2017 entscheidet sich übrigens an der Urne, ob die Gemeinden Vellerat (70 Einwohner), Courrendlin, Châtillon, Rossemaison und Rebeuvelier zu einer einzigen Gemeinde fusionieren. 

Als ich in erhöhter Lage die Klus von Moutier verlasse, liegt mir das ganze Delsberger Becken zu Füssen, dessen westlichem Teil ich in der Folge meine pedestrischen Bemühungen widme. Hierbei gelange ich unter anderem durch die Gemeinden Châtillon, Rossemaison, Develier und Boécourt. Sie alle begehe ich zum ersten Mal. Gleichzeitig bilden sie die letzten, im Kanton Jura zu beschreitenden Kommunen. Für mich ist also der Jura durch, es sei denn Moutier wird dereinst jurassisch ...

Alle Gemeinden im Kanton Jura bewandert: ein letzter Blick zurück von Glovelier Richtung Osten.

23. Mai

1993  Hinterburg – Raten
1994  Bowil – Zollbrück
2004  Sachseln – Brünigpass – Brienzwiler
2009  Möhlin – Niedereichsel – Riehen
2015  Winterthur Seen – Elsau – Elgg

2009: Landkärtchen im Hagenbacher Wald (D)

22. Mai 2017

22. Mai

1985  Tramelan – Montfaucon
1986  Courgenay – Soyhières
1998  Tamins – Domat-Ems – Chur / Domat-Ems – Felsberg
2004  Stans – Ranft – Sachseln
2010  Einsiedeln – Amselspitz – Gross
2014  Lenzburg – Teufenthal – Schöftland
2016  Brodhüsi – Obers Heiti – Oey

2010: Schrifststeller Thomas Schenk anlässlich einer Wanderlesung zu seinem Buch «Im Schneeregen», dessen Geschichte unter anderem in der Grosser Runs nahe Einsiedelns (SZ) handelt. Wanderjournalist Thomas Widmer lauscht fotografierend.

21. Mai 2017

21. Mai

1987  Tavannes – Sonvilier
1995  Brünigpass
1998  Laax – Tamins
2005  Brügg – Gottstatterhus Vingelz
2011  Villeret – Combe Grède – Combe Biosse – Les Hauts-Geneveys
2013  Les Pléiades – Blonay
2017  Choindez – Courtételle – Glovelier

2011: Löwenzahnblüte am Chasseral (BE/NE)

20. Mai 2017

Wie Mann zum Gramm-Fetischisten wird

Westlich von Yvonand (VD).

Böses Erwachen während der Hauptprobe. Geplant waren zwei Wandertage mit Übernachtung im Zelt. Ich packte den Rucksack dergestalt, als ob es für mehrere Wochen Richtung Nordkap ginge. Voller Stolz verstaute ich mein 1000 Gramm leichtes Einmannzelt, beschränkte mich bei der Wahl von Ersatzwäsche auf ein Minimum und hielt mich auch bei der Tranksame mit einem Liter eher knapp. Statt nach Norden fuhr ich indes westwärts in die Romandie an den Neuenburgersee. Ausgehend von Yvonand zog ich durch mir bislang unbekannte Provinz. Hier gibt es Ortschaften mit klingenden Namen: Villars-Epeney, Pomy, Cronay, Donneloye, Bioley-Magnoux, Orzens, Oppens, Pailly, Rueyres, Bercher, Fey. Diese phonetischen Perlen bildeten gleichsam meine Wanderroute, die einem sonderbaren Slalomlauf über Hügel und durch Gräben glich.

1000 Gramm Zelt am Flüsschen Le Lombrax bei Donneloye.


Bereits kurz nach Wanderstart die Ernüchterung. Ich hatte Mühe mit dem Gewicht. Nicht der Rucksack drückte, nein, schlicht und einfach die Schwere dessen Inhaltes machte mir zu schaffen. Die nachfolgenden 16 Kilometer wurden, vor allem bergauf, zunehmend zur Qual. Ich erkannte mich nicht wieder. Anderntags, ich hatte die Nacht über im Zelt an idyllischer Lage am Flüsschen Le Lombrax verbracht, verschärfte sich die Situation. Dabei hatte ich nun noch weniger Last am Rücken als beim Start in Yvonand. Was war bloss los? Auf halber Strecke folgte mir plötzlich ein Hund. Der Border Collie schien wild entschlossen, mich, wohin auch immer, zu begleiten. Erst als ich ihm mit den Worten «Vas chez ton chef à la maison! Vas-y!», bedachte, blickte er mir direkt in die Augen, drehte sich um und zog von dannen.

Tag 2: Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Morgenstimmung bei Bioley-Magnoux.


Das Hundeepisödchen liess mich für eine gewisse Zeit die Traglast vergessen, ehe sich erneut der Quälgeist bemerkbar machte. Immerhin widerstand ich der Versuchung, in Bercher die Bahn nach Lausanne zu nehmen und hängte noch eine Wanderstunde an, um das geplante Ziel Fey dennoch zu erreichen. Der direkte Weg nach Fey stellte indes eine Abkürzung dar, denn ursprünglich wollte ich von Bercher über Boulens an den Endpunkt gelangen, was die Strecke um drei Kilometer verlängert hätte. Auf der langen Rückfahrt ins traute Heim schwor ich mir, meine Leichtgewichtsausrüstung genaustens unter die Lupe zu nehmen. Will ich mein Vorhaben, das Nordkap zu Fuss zu erreichen, in die Tat umsetzen, darf es zu keiner Quälerei kommen. Und so bin ich nun seit Tagen daran, das Web minutiös auf Ultraleichtgewichtsausrüstung zu durchforsten. Von nun an zählt jedes Gramm, das eingespart werden kann. Ja, ich bin innert Kürze zum veritablen Gramm-Fetischisten verkommen. Die ersten Käufe sind bereits getätigt und weitere werden folgen. Zwei Beispiele gefällig? Mein neues Zelt wird gerade mal 500 Gramm wiegen, also die Hälfte meiner bisherigen Stoffhütte. Dasselbe gilt übrigens auch für den Schlafsack: 530 Gramm statt bislang 1100. Und so weiter und so fort.

Mein Spontanbegleiter, kurz bevor ich die richtigen Worte fand, damit er zurück nach Hause ging.

20. Mai

1990  Innereriz – Habkern
1991  Monte Cucco – Tesserete
1995  Brünigpass
1998  Vella – Ilanz – Laax
2007  Romont – Moudon – Montpreveyres
2016  Sagno – Bruzella – Cabbio

2007: Zauneidechse an der Broye zwischen Lucens und Moudon

19. Mai 2017

19. Mai

1984  Gänsbrunnen – Balsthal
1985  Le Noirmont – Saignelégier
1991  Bré – Monte Cucco
1997  Blasiwald (D) – Seebrugg (D)
1998  Vrin – Vella
2002  Goldiwil – Steffisburg
2007  Fribourg – Le Posaz – Romont
2016  Sagno – Grenzstein 75 B (südlichster Punkt der Schweiz) – Stabio

2007: Pont Ste-Apolline, Jakobsweg bei Villars-sur-Glâne (FR)

18. Mai 2017

18. Mai

1986  Schwende – Gais
1997  Strittmatt (D) – Blasiwald (D)
2003  Welschenrohr – Balmberg – Solothurn
2008  St-Sulpice – St-Prex – Rolle
2013  Stansstad – Bürgenstock – Buochs
2016  Muggio – Pianspessa – Mendrisio

2008: Bei Tolochenaz (VD)

17. Mai 2017

17. Mai

1986  Trogen – Rorschach
1992  Stampf – Innereriz
1997  Laufenburg (AG) – Strittmatt (D)
1998  Merligen – Sichle – Innereriz
2003  Moutier – Malsenberg – Welschenrohr
2008  Montpreveyres – Lausanne – St-Sulpice
2009  Frutigen – Reichenbach
2012  Oberhofen – Sigriswil – Merligen
2014  Rüthi SG – Hohensax – Grabs
2015  Neumühle – Brügglen – Langnau i.E.
2016  Sagno – Monte Bisbino – Muggio

2008: Botanischer Garten, Lausanne

16. Mai 2017

16. Mai

1986  Urnäsch – Trogen
1992  Schwarzenegg – Stampf
1993  Schwanden – Eriz
1996  Linden – Innereriz
2004  Konolfingen – Münsingen
2009  Bremgarten – Aesch – Uetliberg
2015  La Sagne – Montmollin – Neuchâtel

2009: Uto Kulm (ZH)

15. Mai 2017

Verkaufe meine Fujifilm X100S



Wegen Umstellung auf Systemkameras verkaufe ich meine Fujifilm X100S. Die 16 Megapixel-Kamera setzt betreffend Bedienkonzept und Bildqualität neue Massstäbe. Das lichtstarke Objektiv mit einer maximalen Blendenöffnung von f2 weist eine KB-äquivalente Brennweite von 35 mm auf und ist daher ideal für die Landschafts- und Reportagefotografie. Das Retrodesign macht das edle Stück zu einer zeitlosen Erscheinung in der viel Hightech steckt. Die Kamera ist originalverpackt, mit sämtlichem Zubehör versehen und in absolut einwandfreiem Zustand. Mitgeliefert wird zudem ein 2. Akku. Preis: CHF 540.–

Interessiert? Anfragen bitte per E-Mail an rene.moor[at]wanderwerk.ch

15. Mai

1993  Schwarzenegg – Schwanden
1995  Thurnen – Kiesen / Steffisburg – Unterlangenegg
2004  Sihlbrugg Station – Sihlmatt – Samstagern
2005  Suberg – Dieterswil – Jegenstorf
2010  Kühlewil – Guetebrünne – Mühlethurnen
2011  Coppet – Genève – Bardonnex
2013  Allmendingen – Gwatt

2010: Berner Zweitagemarsch bei Zimmerwald

14. Mai 2017

14. Mai

2000  Cudrefin – Gampelen
2010  Liestal – Schleifenberg – Augst
2011  Rolle – Nyon – Coppet
2012  Leissigen – Spissengraben – Leissigen
2013  Menzingen – Hofmatt – Menzingen
2014  Alchenflüh – Bätterkinden – Wiler
2015  Bad Ragaz – Spig – Untervaz-Trimmis
2016  Zwingen – Witterswil – Basel
2017  Donneloy – Oppens – Fey

2011: Kirche von Prangins (VD)

13. Mai 2017

13. Mai

1985  Tavannes – La Heutte
1990  Arth-Goldau – Rossberg – Wildspitz – Sattel
1991  Monte Bar – Bogno
2006  Sonceboz – Métarie de Werdt – Montagne de Romont – Grenchen
2012  Lyss – Hardern – Schnottwil
2013  Uetendorf – Thierachern – Zollhaus
2017  Yvonand – Donneloy

2012: Bei Hardern (BE)

12. Mai 2017

Verkaufe meine Fujifilm X30





Weil ich die vor gut einem Jahr gekaufte Kamera Fujifilm X30 nicht mehr benötige, biete ich sie zum Verkauf an. Diese Premium Kamera weist eine hochwertige Verarbeitung und ein ebensolches Zoom-Objektiv mit einem Kleinbildäquivalent von 28–112 mm auf. Die lichtstarke Linse (f2.0–2.8) bildet auf dem 12 MP-Sensor äusserst scharfe Bilder ab. Der elektronische Sucher ist eine Sensation, ebenso das kippbare Display. Diese Kompaktkamera bietet zudem sämtliche Möglichkeiten, die eine Spiegelreflexkamera auch bietet, bloss, dass die X30 viel handlicher ist. Selbstverständlich lässt sich auch im Vollautomatikmodus damit fotografieren. Die Kamera ist wenig gebraucht, fast wie neu und wird mit sämtlichem Zubehör (inkl. 2. Akku) in der Originalverpackung geliefert. Preis CHF 340.–

Die Details auf der Fujifilm-Webite: https://www.fujifilm.eu/de/produkte/digitalkameras/premium-kompaktkameras/model/x30

Interessentinnen und Interessenten melden sich bitte unter: http://www.wanderwerk.ch/kontakt/kontakt.htm




12. Mai

1985  Tavannes – Glovelier
1991  Rivera – Monte Bar
1996  Stampf – Sigriswil
2000  Thun – Bächimatt – Hünibach Schiffstation / Oberhofen – Thun
2001  Konolfingen – Emmenmatt
2008  Les Hauts-Geneveys – Fenin – St-Blaise

2008: In Fontaines, Val de Ruz (NE)