11. Oktober 2017

Der zweiteilige Dreiteiler – Teil 3

Irland, Wales, Schottland oder Bretagne? Weit gefehlt! – Claro (Tessin).


Die dritte Etappe führte mich noch einmal den Ticino entlang. Und wiederum dasselbe Ambiente wie am Tag zuvor: urtümlicher Auenwald und mitten hindurch der lauschige Pfad. Wie gestern schon wurde die Szenerie durch hässlich-skurrile Inermezzi unterbrochen. Waren es tags zuvor das Strassen- und Eisenbahn-Wirrwarr bei Biasa und die mitunter unappetitliche Industriezone von Cresciano, erschreckten mich heute das Kieswerk und die Strassenverrenkungen bei Castione. Glücklich machten mich indes die ehemalige Eisenbahnbrücke der Mesocco-Bahn, die Fussgängern und Radfahrern zum Überqueren der Moesa dient, sowie die zwei Pferde, die sich mitten in Bellinzona gegenüber den SBB-Werkstätten auf einer kleinen Weide tummelten. Fuhr ich bei der Herreise über die alte Gotthardstrecke, freute ich mich auf die Rückreise mit dem Eurocity. Es wurde meine erste Fahrt durch den NEAT-Tunnel. Bellinzona–Burgistein in 3½-Stunden. Wahnsinn!

Bilder dieser Etappe gibt es hier zu sehen.

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